Tribut an (m)einen Helden !

Wenn ich darüber nachdenke, wer mich in kreativer Hinsicht am meisten geprägt, unterstützt und gefördert hat und das bis heute tut, dann ist es mein Vater. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mich nicht nur „oberflächlich“ mit Bildern, Zeichnungen und Fotografien beschäftige, sondern schon sehr früh mit Kompositionen und gestaltenden Elementen auseinandergesetzt habe. Als grafischer Zeichner weiß er natürlich wovon er spricht, wie man ein Bild aufbaut und welche Farben man verwenden muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzeugen. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft wir uns über ein Bild unterhalten und ausgetauscht haben. Er hat mir gezeigt, dass hinter Bildern mehr stecken kann, als nur etwas Schönes abzubilden, sondern auch etwas zu vermitteln. Hierbei kommt es immer auf die Feinheiten an.

 

 

All diese Hinweise, Lehreinheiten und Anmerkungen kommen mir jetzt als Fotograf natürlich zu Gute. Denn die gestalterischen Regeln für Gemälde und Zeichnungen gelten ebenfals für Fotografien bzw. können entsprechend angewendet werden. In allen Bereichen kommt es darauf an, durch Linien, Licht und Schatten, Räumlichkeit zu erzeugen, sowie eine bestimmte Stimmung im Bild beim Betrachter zu erzeugen.

 


 

Umso mehr freue ich mich darüber, meinen Vater einmal vor der Kamera zu haben und ihn mit ein paar schönen Fotos zu erfreuen. Hierbei war mir von besonderer Bedeutung,  ihn so zu  zeigen, wie ich ihn sehe und diese Erinnerung festzuhalten. Auf Grund der Erfahrung war mir seine Meinung zu den Bildern umso wichtiger. Deshalb macht es mich doch ein wenig stolz, dass ihm die Fotos sehr gefallen, besonders die mit seiner Enkeltochter.

 

Also noch mal vielen Dank für alles!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0