Was war, Was wird! (2015)

Und schon ist ein Jahr rum. Nicht nur das Jahr 2015, sondern auch meine Abstinenz seit meinem letzten Beitrag. Das bedeutet natürlich nicht, dass dieses Jahr ereignislos war. Ganz im Gegenteil. Angefangen hat alles mit der Einrichtung eines eigenen kleinen Studios, meiner kleinen „Kreativ-Garage“. Und diese Veränderung hat doch enorme Auswirkungen auf mich gehabt.

So muss ich für meine fotografischen „Ausflüge“ nicht mehr das heimische Wohnzimmer Beschlag nehmen. Das freut vor allem meine Frau und ich brauche nicht mehr alles jeden Abend wegräumen. Das gibt mir natürlich deutlich mehr Zeit zum Ausprobieren, was sich auch positiv auf meine fotografische Entwicklung auswirkt. Ich habe mehr Zeit „Fehler“ zu machen und eine Lösung zu finden. In diesem Zusammenhang habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Anschaffungen hinsichtlich des Studioequipments getätigt. Jetzt ist ja der Platz da ;-) Auch das hat mich einen großen Schritt nach vorne gebracht. So kann ich von mir „bewunderte“ Fotos endlich nachstellen und herausfinden wie sie gemacht wurden. Damit vergrößert sich auch mein Spektrum an „fotografischen Rezepten“, auf die ich bei Gelegenheit zurückgreifen kann. Es hilft mir aber vor allem meinen eigenen Stil zu entwickeln.

 

Und genau dieser Punkt hat mich im letzten Jahr auch eine ganze Weile intensiv beschäftigt. Mit den neugewonnen Möglichkeiten habe ich mich auch immer stärker damit auseinandergesetzt, wo meine Reise hingeht bzw. hingehen soll. Ich habe immer mehr die Freude an der konzeptionellen Fotografie, über komplexe Composings, bis hin zum digital Painting. Die Fotografie ist somit nur der Anfang für mich und nicht mehr die „Hauptarbeit“. Diese beginnt danach, im Erschaffen von neuen Bildern aus dem fotografierten Material. Dies gibt mir eine ganz neue kreative Freiheit, die über die Grenzen der „reinen“ Fotografie hinausgeht. Dies ist auch ein Grund für die einjährige Pause. Ich habe darüber nachgedacht, wie und ob es mit diesem Blog weitergeht.

 

Was mich auch direkt zum Punkt „was wird“ führt. Nachdem ich mich offensichtlich dazu entschieden habe, diesen Blog weiter zu betreiben, geht es nun auch um die Ausrichtung. Ich möchte natürlich auch weiterhin über die Fotografie und die fotografischen Grundlagen schreiben. Denn wie bereits gesagt, sind sie der Anfang von allem, und deshalb auch weiterhin Teil meiner Arbeit. Denn ohne Fotos habe ich auch kein Material für die anschließenden Bilder. Darüber hinaus möchte ich über meine verwendeten Produkte und meine Arbeitsweisen bzw. Arbeitstechniken berichten. Dies Hilft euch vielleicht bei der Erstellung eurer Bilder. Ich beispielsweise schaue anderen Künstlern gerne über die Schulter und hole mir so Inspirationen und Anregungen für meinen eigenen Workflow.

 

Ein weiteres Ziel ist es mehr Arbeiten von mir zu erstellen und zu zeigen. Auch will ich mich selbst dazu anhalten öfter und regelmäßiger zu posten. Ich hoffe es gelingt mir und ich bringe diese Selbstdisziplin auf. Ein ehrgeiziges Ziel, ich weiß. Aber wenn nicht zum Jahreswechsel, wann sonst werden denn neue gute Vorsätze ausgesprochen.

 

In diesem Sinne ein erfolgreiches Jahr 2016.

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