Ein besinnliches Fest!


Genau so wie im letzten Jahr, haben wir natürlich auch in diesem Jahr wieder ein Familienbild für eine Weihnachtskarte gemacht. Obwohl diese Tradition eigentlich aus Amerika stammt, find ich sie dennoch sehr schön. Es bietet zum Einen die Möglichkeit den Freunden und Verwandten einmal im Jahr ein aktuelles Familienbild zukommen zu lassen, und zum Anderen auch die Möglichkeit eine Erinnerung des vergangenen Jahres fotografisch festzuhalten. In unserem Fall ein doch recht turbulentes Jahr mit vielen Veränderungen. 


Was mit dem oberen Foto auch ausgedrückt werden soll ist, dass man egal wie hektisch eine Zeit auch ist, und die Weihnachtszeit ist geradezu ein Paradebeispiel, man den Humor nie vergessen sollte.


In diesem Sinne wünsche ich allen ein Frohes Fest.

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Die Belichtung in ZAhlen (ein Nachtrag)

Ich hätte nicht gedacht, dass sich doch so viele Leute für Zahlen interessieren. Aber nachdem ich doch einige Nachfrage bekommen habe, kommt hier ein kleiner Nachtrag zu den Belichtungszeiten selbst. Mit den Belichtungszeiten verhält es sich wie mit den Blendenstufen. Jede Abstufung verringert oder erhöht die Lichtmenge. Zu analogen Zeiten reichte die Belichtungs- bzw. Verschlusszeit von 4sek. bis 1/2000sek., wobei die Schritte jeweils eine Halbierung der Zeit darstellte. Somit ergab sich folgende Zeitreihenfolge:

 

 

4 - 2 - 1 - 1/2 - 1/4 - 1/8 - 1/15 - 1/30 - 1/60 - 1/125 - 1/250 - 1/500 - 1/1000 - 1/2000

 

Eine Halbierung der Zeit bedeutet natürlich auch nur die Hälfte an Licht, also eine Blendenstufe. Wenn man also die Belichtungszeit von 1/250sek. auf 1/500sek. verkürzt, muss man die Blende um eine Stufe weiter öffnen. Dann erhält man die gleiche Menge Licht und ein gleichbleibend belichtetes Foto.

 

Aber warum gibt es dann bei den neueren Kameras noch weitere Belichtungszeiten? Das hängt auch wieder mit der Blende zusammen. Wie bereits im Artikel über die Blende beschreiben, gibt es bei den neueren Objektiven eine feinere Abstufung von 1/3 -Stufen. Jede Einrastung des Einstellrads ist eine 1/3 Blende. Und da sich die Blenden so fein einstellen lassen, muss die Belichtungszeit natürlich auch dementsprechend fein einzustellen sein. Aus diesem Grund liegen zwischen 1/250sek. und 1/500sek. auch noch 1/320sek. und 1/400sek. Um noch genauer auf die Lichtverhältnisse eingehen zu können.

 

Ich hoffe die noch offenen Fragen sind damit beantwortet, und ich konnte noch mehr Licht ins Dunkel bringen.

 

Sollte dennoch etwas unklar sein, dann meldet euch einfach bei mir und ich gebe gern Auskunft. Aber natürlich könnt ihr euch auch so melden. Ich freue mich über jede Nachricht.

 

In diesem Sinne.

 

Bis bald.

 

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Die Belichtung

Nachdem ich die Sache mit dem unscharfen Hintergrund gemeistert hatte, ging es in es in der fotografischen Entwicklung weiter. Und für alle die das noch mal nachlesen wollen. HIER, bitte! Aber was kommt jetzt nach der Sache mit der Blende? Also in den einschlägigen Lernbüchern, ist der nächste Punkt immer die Verschlusszeit. Na gut, wenn das da steht. Also getestet. Und was soll ich sagen? Ich bekomme den Objektivdeckel in weniger als 2 Sekunden auf das Objektiv. Super, und jetzt?

 

Aber Spass bei Seite. Ich habe mich am Anfang wirklich gefragt, wofür ich mich mit der Verschlusszeit auseinander setzen muss. Eigentlich erklärt sich die Bedeutung von alleine. Die Verschlusszeit regelt, ob das Bild verwackelt ist oder nicht. Ist die Belichtungszeit zu kurz, kann ich die Kamera nicht mehr lange genug ruhig halten. Und ab wann ist das so? Am Anfang war es bei mir immer mit ein paar Probeaufnahmen verbunden, bis ich die passende Zeit gefunden hatte. Irgendwann lass ich dann mal was von Kehrwert der Brennweite. Die damit verbundene Regel ist eine gute Eselsbrücke, und sehr einfach zu merken. Danach sollte die Verschlusszeit nicht länger als der Kehrwert der Brennweite sein, also bei einem 200mm-Objektiv nicht länger als 1/200 s. Allerdings gilt nicht das, was auf dem Objektiv angegeben ist, sondern die tatsächliche Brennweite. Also man muss immer den Crop-Faktor berücksichtigen. So werden 50mm bei einem Crop-Faktor von 1,5 zu 75mm, und die Zeit sollte eine 1/80 nicht unterschreiten. Also je länger die Brennweite, umso kürzer die Verschlusszeit. Bewegt sich das Motiv nicht und man selber hat eine ruhige Hand, wird das Bild auch scharf.

 

Damit dachte ich, alles Notwendige über die Verschlusszeit zu wissen. Bis zu dem Tag, an dem ich erkannte, dass man die Zeit auch als Stilmittel einsetzen kann. Und zwar als ich vorbeifahrende Autos fotografierte. Durch eine zufällig zu lang gewählte Verschlusszeit, bekam das Auto eine Bewegungsunschärfe. Wow, das Bild wirkte gleich viel stimmiger in der Bildaussage. Schließlich verbindet man mit Autos Geschwindigkeit. Also verbrachte ich einen ganzen Abend damit, Autos länger zu belichten. Danach fing ich an mich stärker damit zu beschäftigen. Autos waren nicht das einzige, was bei längerer Belichtung interessanter wirkt. Also in der Dämmerung auf zum nächsten fließenden Gewässer und los. Hier entstand eine ganz andere Stimmung, als bei den Autos. Belichtet man Wasser länger, verliert es seine „Struktur“ und wird ganz glatt und ruhig. So verliert ein reisender Fluss seine Gefährlichkeit und wirkt sogar idyllisch.

 

Am meisten aber hat mich der Zufall bei diesen Aufnahmen fasziniert. Vergleichbar mit dem Gefühl, ein Geschenk oder ein Überraschungs-Ei auszupacken. Man weiß nie was man bekommt. So auch bei den Aufnahmen. Keine sah aus wie das Andere. Selbst wenn man den Standpunkt und die Kameraeinstellungen nicht verändert, ist jedes Motiv immer anders und macht damit jede Aufnahme zu einem Unikat, das nicht reproduzierbar ist. Jedes Bild ein kleines Kunstwerk, zusammengesetzt aus mehreren Momenten.

 

Es gibt also einen guten Grund sich mit der Verschluss- oder Belichtungszeit auseinanderzusetzen. Jeder sollte es mal ausprobieren. Denn steckt nicht in jedem von uns ein Spielkind?

 

In diesem Sinne. Viel Spass!

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DIY Monitorblende

Eine etwas andere fotografische Blende

Wann wird man(n) zum Heimwerker? Wenn er es „muss“, so auch bei mir. Alles begann mit der Ankunft meines neuen Monitors. In diesem Zusammenhang sei auf einen sehr interessanten Artikel des Blogger-Kollegen Ronny Ritschel von BlogTimes hingewiesen. Da mein Monitor jedenfalls keiner von Eizo oder Nec ist, gibt es von Haus aus keine entsprechende Monitorblende. Und nach einer erfolglosen Suche im großen World-Wide-Web, blieb mir nur die Option, selbst eine zu bauen. Unteranderem auch deshalb erfolglos, da ich nicht gewillt war, knapp 100 € für ein Stück Plastik auszugeben, welches zudem nicht den Maßen meines Monitors entsprach.

 

Aber wofür denn eigentlich den Monitor verkleiden? Zum Schutz vor Fremdlichteinwirkungen durch ein Fenster oder eine Schreibtischlampe. Bei der Betrachtung und Bearbeitung von Fotos können diese im geringsten Fall einfach nur stören und im schlimmsten Fall die Farben sogar verfälschen. Zwar habe ich ein mattes Display, das schützt allerdings nur vor extremen Spiegelungen und nicht vor Farbverfälschungen. Dazu dient die Monitorblende.

Und was braucht man alles dazu? Bei dem Material der Blende muss man darauf achten, dass es nicht selbst reflektiert, also nichts in Hochglanz- oder Klavierlackoptik. Darüber hinaus sollte es in sich stabil und gleichzeitig gut zu schneiden sein. Ich habe mich für eine Passepartout-Pappe entschieden. Diese wird zum Einrahmen für Bilder verwendet und lässt sich gut und leicht verarbeiten. Ein weiterer Vorteil besteht zum einen in der matten Oberfläche und zum anderen, dass es diese Pappe bereits in schwarz gibt. Nachdem ich vergeblich versucht hatte, eine Pappe in 3-5mm-Stärke zu bekommen, habe ich einfach eine in 1,5mm-Stärke genommen und die Teile doppelt gelegt. Preislich liegt eine 120x80cm Platte bei knapp 10€. Also völlig im Rahmen. Die weitere Einkaufliste sah wie folgt aus:

 

-       Gewebeband schwarz 3-5cm breit

-       Selbstklebendes Klettverschluss fusselige Seite 50cm

-       Selbstklebendes Klettverschluss andere Seite 50cm

 

Zusätzlich noch ein Cutter, ein Lineal, eine Schnittunterlage und eine Tasse guten Kaffee. Insgesamt waren es ohne Cutter, Lineal und Schnittunterlage nicht mehr als 20€. Wobei der Kaffee natürlich unbezahlbar ist J

 

Danach geht es ans Zuschneiden. Die Größe der Blende ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe beim oberen Teil einen Abstand von 20cm und beim unteren Teil einen Abstand von 10cm gewählt. Dann die Teile alle mit dem Gewebeband verbinden. Zum Schluss noch das Klettband an der Blende und am Monitor anbringen und schon fertig. Durch das Klettband lässt sich die Blende gut wieder abnehmen, für den Fall, dass der Monitor kalibriert wird.

 

Gedauert hat das Ganze bei mir ca. 2 Std. Ich persönlich habe noch alle Ränder mit dem Gewebeband umklebt. Zum einen damit die beiden Teile besser zusammenhalten und zum Anderen weil ich es schöner fand. Jeder wie es mag.

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Die Blende

Zu Beginn meiner fotografischen Entwicklung war ich der festen Überzeugung, dass man ein „richtiges“ Foto am unscharfen Hintergrund erkennt. Die Bilder, in denen von vorne bis hinten alles scharf war, sind nur Schnappschüsse gewesen. Schließlich weiß der Betrachter bei diesen Bildern nicht, auf was er achten muss und was wichtig ist. Es besaß also kein Stilmittel. Also kein „richtiges“ Bild. Ich fing also an herauszufinden, wie ich den Hintergrund unscharf bekomme. Und wohin führte mich meine Recherche? Natürlich zur Blende. Und kaum hatte ich herausgefunden, dass die sogenannte Schärfentiefe mit der Blende kontrolliert wird, begann auch schon die Verwirrung. Was sind denn das für merkwürde Zahlen und was haben sie mit dem unscharfen Hintergrund zu tun?


Die zweite Frage lässt sich recht schnell beantworten. Je kleiner die Zahl ist, umso unschärfer der Hintergrund. „Super, ist ja einfach!“ dachte ich. Also immer mit kleiner Zahl fotografieren. Das ging solange gut, bis ich meine Tochter bei strahlend blauem Himmel am Strand fotografieren wollte. Alle Bilder waren überbelichtet. Wieso denn das? Aber immerhin war der Hintergrund unscharf, jedenfalls das was von ihm zu erkennen war. Der Grund dafür war, dass meine Belichtungszeit nicht kurz genug eingestellt werden konnte, um das Bild richtig zu belichten.

 

Also musste ich mich doch weiter mit dem Thema Blende Beschäftigen. Die Blende ist nämlich in erster Linie für das einfallende Licht zuständig, wie die Pupille im menschlichen Auge. Und hier gilt, je kleiner die Zahl, umso mehr Licht trifft auf den Sensor. HÄÄÄ, wieso kleine Zahl gleich viel Licht? 4 ist doch kleiner als 8. Dann muss doch Blende 4 auch weniger Licht als Blende 8 bedeuten. Aber die Zahl beschreibt nicht die Menge an Licht, sondern das Verhältnis von Brennweite zum Durchmesser der Blendenöffnung. Einfacher gesagt, besitz ein 50mm-Objektiv eine Blende von 1, dann hat die Blende einen Durchmesser von ebenfalls 50mm. Das erklärt auch die Bezeichnung auf den Objektiven wie 1:4 oder 1:8, und macht deutlicher, warum Blende 4 größer ist, als Blende 8. Denn nach den allgemeinen Regeln der Bruchrechnung ist 1/4 mehr bzw. größer ist, als 1/8.

 

Und warum sind dann dir Zahlen so krumm? Das kann sich doch kein Mensch merken. Doch eigentlich ist es ganz einfach, wenn man sich die Zahl 1,4 merkt. Denn die Blendenzahlen hängen mit der Berechnung der Fläche des Blendendurchmessers zusammen, und zwar um den Faktor 1,4. Zum besseren Verständnis rechne ich das mal kurz vor. Eine Fläche von 1m x 1m ergibt 1qm. Will man die Fläche verdoppeln, ist das nicht 2m x 2m. Das ergibt 4qm und ist damit viermal so groß. Um 2qm zu bekommen muss man mit der Wurzel aus 2 multiplizieren. Und die Wurzel aus 2 ist 1,4. Die Verdoppelung o. Halbierung der Fläche und damit der auch der Lichtmenge, ergibt sich durch eine Multiplikation mit 1,4. Damit ergibt sich folgende Blendenreihe:

 

1 - 1,4 – 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22

 

Ist doch eigentlich ganz einfach. Neuere Objektive besitzen darüberhinaus zusätzliche Blendenabstufungen, wie f2.2, 2.5, 3.2 oder 3.5. Hierbei handelt es sich jeweils um Drittelstufen, um die einfallende Lichtmenge noch genauer kontrollieren zu können. Man kann sich einfach merken, drei Rasten beim Einstellrad der Kamera sind eine Blendenstufe.

 

Auch wenn es teilweise etwas theoretisch bzw. mathematisch geworden ist, hoffe ich doch, dass es etwas verständlicher geworden ist, und der eine oder andere von euch jetzt weiß, in welche Richtung er die Blende drehen muss. Also viel Spass!

 

Bis bald.


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Automatik-Programme

Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie langwierig und mühselig es ist, die entsprechenden Informationen aus Büchern oder dem Internet zu suchen, will ich heute mit einer kleinen Beitrags-Serie zu den grundlegenden Dingen der Kamera bzw. der digitalen Fotografie anfangen, die mich damals auch beschäftig haben. Also für alle diejenigen, die den Automodus verlassen und mehr aus ihrer Spiegelreflexkamera oder heute auch Systemkamera holen wollen.


Ich selbst habe damals den großen Fehler gemacht, nicht systematisch an die einzelnen Begriffe heranzugehen, sondern wollte natürlich alles auf einmal verstehen. Schließlich hatte ich ja ein neues Spielzeug und wollte verstehen wie es geht. Natürlich habe ich, wie es sich für einen „echten“ Mann gehört, nicht die Bedienungsanleitung gelesen. „Das schaffe ich auch alleine. So schwer kann das nicht sein.“ Also alle verschiedenen Knöpfe gedrückt und ausprobiert. Kann man machen, und führt irgendwann auch zum Ziel. Besser ist es jedoch, jeden Aspekt einzeln zu betrachten und zu verstehen. Wie das Sprichwort schon sagt: „Erst krabbeln, dann laufen! Und zum Schluss fliegen lernen.“ Oder so ähnlich ;-).

 

Also alles auf Anfang. Beginnen möchte ich mit den Automatikprogramen der Kamera. Denn mit diesen kann man sich nach und nach an die einzelnen Funktionen herantasten. Bei diesen Programmen handelt es sich eigentlich um Halbautomatik-Programme, denn im Gegensatz zur „Vollautomatik“ muss man bei diesen Programmen bestimmte Einstellungen selbst vornehmen. Damit hat man die Möglichkeit, bestimmte Faktoren zu beeinflussen und so die Bildwirkung zu bestimmen.

 

Das Programm, welches dem Automodus am nächsten kommt ist der P-Modus. Und wie oft vermutet steht das P nicht für „Profi“, sondern für Programm-Automatik. In diesem Modus werden die Blende und die Belichtungszeit von der Kamera vorgegeben. Je nachdem von der eingestellten ISO-Zahl (Lichtempfindlichkeit des Sensors) misst die Kamera das vorhandene Licht und wählt dann eine entsprechende Blenden-Zeit-Kombination, mit der ein korrekt belichtetes Bild entsteht. Man braucht sich eigentlich nur um die Isozahl zu kümmern und den Rest stellt die Kamera ein. Also ein Modus der geeignet ist für Situationen in denen es schnell gehen muss. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man keine Kombination einstellen kann, in der das Bild falsch belichtet wird. Allerdings kann man auch nicht die Blende oder Belichtungszeit verstellen, sie als Stilmittel einzusetzen.

 

Hierfür sind die anderen beiden Programme besser geeignet. Gemeint sind der A-Modus (oder bei Canon Av-Modus) und der S-Modus (bei Canon Tv-Modus).

 

Das A steht jeweils für Aperture also Blende. Gemeint ist hiermit der Blendenprioritätsmodus und bedeutet, dass vom Fotografen die Blende vorgegeben wird und die Kamera dann die entsprechende Zeit einstellt, um das Bild korrekt zu belichten. Dieses Programm gibt einem also die Kontrolle über die Blende und damit auch über die Schärfentiefe. Beispielweise wenn man die Blende öffnet, um Portraitaufnahmen zu machen. Dann kann man sich auf die Person konzentrieren und überlässt die Belichtungszeit der Kamera.

 

Bei dem S- bzw. TV-Modus handelt es sich demnach um den Zeitprioritätsmodus, bei dem der Fotograf die gewünschte Zeit und die Kamera dann die Blende einstellt. Dieses Programm bietet sich bei bewegten Motiven an. Dann stellt man die Belichtungszeit entsprechend kurz ein, um das Motiv „einzufrieren“ ohne sich um die Blende kümmern zu müssen.

 

Ich hoffe, damit sind einige Fragen doch beantwortet worden und ich konnte ein bisschen Licht ins Dunkel bringen (Wortspiel nicht beabsichtigt J)

 

Ich wünsche jedenfalls viel Spass beim spielen ausprobieren. ;-)

 

Bis bald.


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Die lange Nacht der Fotoworkshops

Eine lange Nacht geht zu Ende, mit vielen Eindrücken, Anregungen, netten Gesprächen unter Gleichgesinnten und vor allem einer Menge Spass. Das waren meine ersten Gedanken, als ich im letzten Jahr früh morgens im Zug zurück nach Hause saß. Damals war ich noch als Teilnehmer dabei. Und durch einen glücklichen Umstand bekam ich in diesem Jahr die Gelegenheit, sogar als Helfer zu fungieren. Also konnte ich den berühmten Blick hinter die Kulissen bekommen. Und was soll ich sagen. Die Verantwortlichen sind nicht nur während der Veranstaltung gut drauf, sondern auch schon im Vorfeld und freuen sich auf das Event. Man merkt, dass von jedem einzelnen eine Menge Herzblut drinsteckt, damit alles reibungslos läuft.

 

Hier habe ich noch mal meinen Beitrag zur letzten langen Nacht verlinkt und unten ein „Making of“ für alle Interessierten angefügt.

 

Vielleicht ja für den Einen oder Anderen interessant.

 

Bis dann.



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Die Magie des Lichtes

Da ich im Augenblick unter anderem mit der Planung eines Fotografen-Workshops für Einsteiger beschäftigt bin, habe ich mich auch wieder mal nach dem "Grundprinzip" der Fotografie gefragt. Und das ist ganz einfach das Einfangen von Licht. Also kam mir gleich der Gedanke, dieses Prinzip in einem Bild festzuhalten. Aber wie?


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Aus ALT mach "NEU" !


Eine der größten Fotografenkrankheiten ist die Suche nach dem nächsten Objektiv. Denn es gibt immer einen Brennweiten- oder Blendenbereich, den man noch nicht hat und „unbedingt braucht“. Kürzlich habe ich ja darüber berichtet, wie entspannt mein Ausflug in die Tierfotografie war. Dies lag nicht zuletzt am verwendeten Objektiv. Es ist nämlich ein rein manuelles Objektiv. Also Kein Autofocus, keine Blendenautomatik oder Distanzchip, nur Metall und Glas. Sicherlich sind mir dadurch ein paar Aufnahmen durch die Lappen gegangen, aber auf der anderen Seite habe ich mich auch nicht so sehr auf die Technik konzentriert müssen, sondern mehr auf das Fotografieren selbst.

 

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Eine Geschichte von Tieren, Ruhe und viel Geduld !

Nachdem ich das letzte Mal von der Zeit erzählte, die absolut notwendig ist für Fotografie, wurde mir dies bei diesen Bildern auf brutale Art und Weise deutlich gemacht. Angefangen hat alles damit, dass wir bei herrlichem Wetter auf dem Balkon relaxten und die Vögel zwitscherten. Da kam mir der Gedanke, mein lang nicht mehr verwendetes Teleobjektiv aus dem Regal zu holen und ein paar Aufnahmen von diesen singenden Zeitgenossen zu machen. Gedacht, getan! Also saß ich am nächsten Morgen mit einer Tasse Kaffee und meiner Kamera auf dem Balkon und wartete.

 

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Die Wichtigkeit der Fotografie

Eigentlich wollte ich den Beitrag „Oh Gott, nicht noch ein Selfie!“ nennen. Aber das war mir doch etwas plakativ und entspricht auch nicht ganz meiner angestrebten Aussage. Denn ich habe nichts gegen „Schnappschüsse“.

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Brotlose Künste ! ?

Eigentlich weiß ich nicht genau, wie ich diesen Beitrag am Besten aufbauen soll und dass, obwohl er mir schon eine ganze Weile im Kopf herum schwirrt. Wenn ich erzähle, dass ich fotografiere, kommt immer gleich die Frage nach dem Warum und als nächstes der Satz: Das ist doch eine „brotlose Kunst“. Mit der selben Frage sehen sich Schriftsteller und Musiker auch regelmäßig konfrontiert. Aber woher kommt dieses Denken?

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Business, Business, Business !

 

Heute nur mal ein kurzer Beitrag darüber, was ein Fotograf macht, wenn er ein bisschen Zeit übrig hat. Er (in diesem Fall ICH) nimmt die Kamera in die Hand (was sonst) und lernt das Licht richtig aufzubauen und einzusetzen, denn Übung macht ja bekanntlich den Meister. Und was, wenn kein Model zu Hand ist? Dann muss der Fotograf selbst vor die Linse. Und wie ich so bin, will ich mich nicht einfach nur so im T-Shirt ablichten, sondern habe mir gleich eine Aufgabe gestellt. Eigentlich verrät der Titel schon alles. Ich wollte ein Businessportrait bzw. ein Bewerbungsbild erstellen. Also Hemd an, Krawatte umgebunden und rein ins Sakko. Das Ergebnis seht ihr oben.

 

Das war´s erst mal wieder. Noch ein schönes Wochenende.

 

Bis bald.

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Selber Drucken !

Nun ist es also soweit. Ich fange an, meine Fotos selbst auszudrucken. Genauer gesagt, ich beginne einen neuen Lernprozess. Aber Warum?

 

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Tribut an (m)einen Helden !

Wenn ich darüber nachdenke, wer mich in kreativer Hinsicht am meisten geprägt, unterstützt und gefördert hat und das bis heute tut, dann ist es mein Vater. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mich nicht nur „oberflächlich“ mit Bildern, Zeichnungen und Fotografien beschäftige, sondern schon sehr früh mit Kompositionen und gestaltenden Elementen auseinandergesetzt habe. Als grafischer Zeichner weiß er natürlich wovon er spricht, wie man ein Bild aufbaut und welche Farben man verwenden muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzeugen. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft wir uns über ein Bild unterhalten und ausgetauscht haben. Er hat mir gezeigt, dass hinter Bildern mehr stecken kann, als nur etwas Schönes abzubilden, sondern auch etwas zu vermitteln. Hierbei kommt es immer auf die Feinheiten an.

 

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Fotografie-Blog-Bühne

Oh je, beinahe hätte ich es verpasst. Das kommt davon, wenn man sich selbst eine Internetpause verordnet. Aber ich hoffe ich komme trotzdem noch mit auf die „Bühne der Fotografen“. Ich habe schon öfter Beiträge dieser Art gelesen und fand den Gedanken dahinter super. Schließlich habe ich selbst dadurch den einen oder anderen interessanten Blog entdeckt und kennengelernt. Damals hatte ich allerdings noch keinen eigenen Blog, um mitzumachen. Diesmal möchte ich jedoch meine Chance nutzen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch mal bei dem Initiator Michael Omori Kirchner bedanken. Nicht nur für seine Arbeit mit der „Bühne“, sondern auch, das er es einem mit den vorgegeben Fragen leichter macht, den eigenen Blog und sich selbst besser vorzustellen. Also los.

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Ein neues Jahr beginnt!

Es ist schon eine Weile her, dass ich einen Artikel geschrieben habe, deshalb hier mal ein kurzes Lebenszeichen. Ja mir geht es gut und ich bin gut ins neue Jahr gekommen. Und dieses habe ich gleich mal genutzt, um meinem Blog ein neues Gewand zu verpassen. Dies ist zum einem der Freude an den Bearbeitungmöglichkeiten und zum anderen dem Umstand geschuldet, dass es mitlerweile doch mehr und mehr Einträge werden. Deshalb hatte ich mir vorgenommen, eine gewisse Struktur in die Page einzubauen. Mit dem alten Templet ging das nur nicht. Also musste ich ein neues suchen, was ich dann noch an meine Bedürfnisse angepasst habe. Ich hoffe, es gefällt euch.

 

Des Weiteren baue ich gleichzeitig noch meine Homepage für mein Portfolio. Diese ist eigentlich so gut wie fertig. Nur noch Kleinigkeiten sind zu machen.

 

Soweit erstmal von mir.

Alles weitere folgt.

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